Die Epilog @ Molmersturn 2016

Als das kleine, cute Molmersturn-Festival in Molmerswende im Harz fragte, ob Die Epilog mit einem kleinen Workshop oder einer Performance dabei sein wolle, dachten wir, es ist die ideale Zeit, endlich mal eine Quatsch-Action umzusetzen die wir lange schon im Kopf hatten – gemeinsam mit Yulia Wagner und Sarah Bergmann reenacte ich nun zum samstäglichen Erwachen, am 27.08. um ten a.m., Arnold Schwarzeneggers „Total Body Workout“ von 1985 unter dem Motto: „Aerobilog – Fitness und Diskurs“. Das Molmersturn ist ein DIY-Festival aus dem Umfeld der Weimarer und der Kasseler Kunstszene. Vom 26.-28. August gibt es Bands, DJs, ein super rundes Workshopprogramm und eh viel Happiness.

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David Toop @ taz

Für die taz sprach ich bereits im Juli mit dem britischen Musiker, Musiktheoretiker und Popjournalisten David Toop über seinen Doppelschlag aus Soloalbum („Entities Inertias Faint Beings“) und wissenschaftlicher Abhandlung („Into the Maelstrom: Music, Improvisation and the Dream of Freedom. Before 1970″), die Frage nach dem Zusammenhang von Gesellschaft und Musikästhetik und der Wirkweise schamanischer Musik im Vergleich zu Johann Sebastian Bach. Heute endlich erschien das Gespräch in der Printausgabe. Nachzulesen ist es auch online – hier.

 

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Die Epilog @ Wilde Möhre 2016

Ich bin schon ziemlich hibbelig, und das bin ich eigentlich ganz schön selten, aber dass wir dann morgen mit einer großen Die-Epilog-Show zwischen Musical (the usual), Massaker (the usual Rintfleisch) und Koch-Show (Spaghetti!) auf einem der feinsten jungen, kleinen Fusion-Fußstapfen-Festivals des Landes auftreten, das macht mich schon vorfreudig und ein wenig stolz. Heute wird dann noch ein wenig mehr Nothschrei in den Rintfleisch reingeschrieben, nochmal eifrig feinstes von den Headlinern Job Jobse und Camea  abgefeiert, und dann: Ab nach Drebkau, zur Wilden Möhre!

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Out now: Kreuzer 08/16

Leipzig-Spuren: Für den aktuellen Kreuzer, ein (immer noch) linkes Leipziger (immer noch irgendwie Subkultur-)Veranstaltungs-Magazin, schreibe ich über die neue Platte der Family*5. Das ist die, die ja eh alle so super finden, ich aber nur so halt ziemlich gut, weil von wegen Alter und so. Neologism of the Day, da: „Parlamentarische-Demokratie-Radikalismus“. Cheers.

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Festival „Einkehr & Diskurs“: Berlin, 24.-26.06.2016

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Bilder: Artur Krutsch – danke, ebenso an Chris Möller for organizing die Lesung „My Diskurs brings all the boys to the yard“, an der ich solo mit meinem Text „Rintfleisch Nothschrei 2f“ und gemeinsam mit den Epilog-Allstars Fabian Ebeling und Ariana Zustra dem – mal wieder – Manifest-Musical teilhaben durfte, an der Seite von Maruan Paschen und Gerhild Steinbuch. Außerdem dabei beim Festival: Malte Abraham mit seinem Stück „die weite weite sofalandschaft“, Duygu Atceken und Beth Hughes mit ihrer installativen Raumintervention „Berlin Camouflage“, Doris Kleilein stellte in ihrem Vortrag Kaffeehäuser in Anatolien und Neukölln vor, und der samstägliche Sonnenuntergang blieb den sphärischen Klängen der Bands Winter & Winter feat. Martha Rose und Walls & Birds vorbehalten – wie magisch das dann war: siehe oben.

Out now: Intro #244

Die Sommer-Intro ist da, nix großes von mir, beobachten kann man hingegen, wie krass ich eingerostet bin, was das Schreiben von Plattenkritiken angeht, seit das skug aus den Kiosken verschwunden ist. Dafür steht mein Name unter einem der seltenen Fälle, wo eine*r mal was wirklich nicht gut findet (Die Piano-Platte des hochverehrten Alexis Taylor von Hot Chip nämlich, ausgerechnet!) – und eine der spannendsten Platten der Saison hätte ich sonst auch nicht kennengelernt: „Puberty 2“ von Mitski.

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